Raffinierte Delikatessen nach uralter Tradition
«Zwei Dinge sind im Leben wichtig: Das Essen und die Liebe, und beides muss langsam gehen.»
Carlo Petrini, Begründer der Slowfood-Bewegung
Eine Reise durch die kulinarische Welt der Tapas befriedigt zugleich den kleinen Appetit, den grossen Hunger und die Lust auf gastronomische Abenteuer für Geniesser. Vom feinen Häppchen bis zum ausgedehnten Schlemmen — die Tapas-Esskultur gründet auf einer uralten Tradition, verpflichtet sich einer hohen Qualität und gilt heute als bewusste Antwort auf das Fastfood-Zeitlater.
Über die Herkunft der Tapas herrscht Uneinigkeit. Als wahrscheinlichste Erfinder gelten die Andalusier, die gerne im Freien essen und ihre Speisen und Getränke gegen die vom köstlichen Duft angelockten Insekten mit «tapas» (Deckelchen) schützten. Diese Deckelchen aus Brotstücken wurden jeweils mit einem Leckerbissen bedeckt und serviert.
Eine andere Erklärung geht auf den kastilischen König Alfonso X. zurück, der auf Geheiss seiner Ärzte drastisch zurückstecken musste und sich deshalb von seinen Leibköchen nur noch kleine, aber delikate Häppchen zubereiten liess.
Schliesslich kommen auch die Mauren als Begründer der Tapas-Kultur in Frage. Für sie war das Auftischen vielerlei Leckereien ein Zeichen besonderer Gastfreundschaft. Für unser Haus mögen sie deshalb Pate stehen.

